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Dis BasCats steckten nicht auf und kamen dank Serena Benavente auf 31:21 heran. Jetzt gaben die TOWERS richtig Gas und hatten unter der umsichtigen Regie von Marie Schwaab, die in dieser wichtigen Phase zwei Dreier traf, binnen vier Minuten einen 17:2-Lauf zum 48:23. Dank der Center Katrin Stage und Sheridan Arrodondo konnte Heidelberg bis zur Pause noch etwas auf 54:33 verkürzen.
Mike Gould schickte nach dem Wechsel wieder seine erste Fünf aufs Feld. Diese machte gleich Ernst und setzte sich gegen die BasCats-Zonenverteidiung bis auf 74:40 (28.) ab. Während Anja Jalalpoor und Michèle Weynandt abwechselnd die Heidelberger Topspielerin Serena Benavente kontrollierten, die so insgesamt gerade mal 7 Punkte erzielen konnte, entfachten die TOWERS ein munteres Offensivfeuerwerk. Teamkapitän Uta Gelbke und Meagan Samis sorgten dabei für einige Ausrufezeichen, Marie Schwaab versenkte zwei weitere Dreier.
Ins letzte Viertel ging es mit einem komfortablen 76:50-Vorsprung. Sorgte zunächst Meagan Samis wieder für einen 30-Punkte-Abstand, so spielte sich jetzt CJ Jackson in einen Rausch. Sie war nicht mehr zu halten und packte 13 Zähler auf ihr Punktekonto drauf. Der emsigen Mandy Müller blieb es vorbehalten, mit dem 101:66 für ein dreistelliges Ergebnis zu sorgen. Mit stehenden Ovationen dankten die fast 200 Zuschauer dem TOWERS-Team, das seinem Coach Mike Gould ein vorgezogenes Geschenk zum morgigen 50. Geburtstag gemacht hat. Im siebten Jahr seines Engagements in der Pfalz kann er sich über einen weiteren wichtigen Entwicklungs-schritt der TSV TOWERS Speyer-Schifferstadt freuen.
Die Spielerinnen aus der Domstadt stehen plötzlich in der 2. DBBL da, wo sie noch nie vorher waren: an der Tabellenspitze. Teammanager Markus-Oliver Schwaab bleibt gelassen: „Die Spielerinnen und der Trainer wurden dafür belohnt, dass sie zusammen hart gearbeitet haben und sich auch von unnötigen Niederlagen oder Krankheiten nicht haben verrückt machen lassen. Oben anzukommen ist sehr schwer, oben zu bleiben noch schwerer. Jetzt gilt es gemeinsam den eingeschlagenen Weg fortzusetzen, um die Playoffs zu erreichen.“
Garanten des TOWERS-Sieges waren: Gelbke (20 Punkte), Samis (20), Jackson (19), Schwaab (18), Müller (17), Weynandt (10), Würth (2), Jalalpoor (1), Wicking, Harris. Für Heidelberg trafen am besten: Stage (17), Veith (15), Arrodondo (12).
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